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Starmania - Navigation


Starmania - Erklärung




Starmania ist eine vom österreichischen Fernsehsender ORF produzierte Show, die erstmals ab Herbst 2002 erfolgreich ausgestrahlt wurde. Starmania gehört zum Genre der Castingshows. Vergleichbare Sendungen waren Pop Idol in Großbritannien, American Idol in den USA und Deutschland sucht den Superstar in Deutschland. Moderatorin der Sendung ist Arabella Kiesbauer, die gemeinsam mit Show-Entwickler Mischa Zickler für Starmania mit dem österreichischen Fernsehpreis Romy ausgezeichnet wurde.


Starmania gehört zu den erfolgreichsten Shows, die das ORF jemals ausgestrahlt hat. Bei der abschließenden Finalsendung der ersten Staffel wurden 6 Millionen Televotes abgegeben. Es siegte Michael Tschuggnall vor Christina Stürmer, deren Karriere sich im Anschluss allerdings als nachhaltiger erwies. Auch andere Teilnehmer konnten hohe Positionen in den österreichischen Charts erreichen. Darüber hinaus waren auch die gemeinsamen Veröffentlichungen der Finalisten erfolgreich: 3 Top-10-Singles und 4 Top-10-Alben.
Der ORF verkaufte das Konzept auch in die Schweiz, wo es seit November 2003 unter dem Titel MusicStar erfolgreich ist. Die dritte Staffel wurde von 6. Oktober 2006 bis 26. Jänner 2007 ausgestrahlt.


Für die erste Staffel gingen im Jahre 2002/2003 1.700 Bewerbungen ein. 48 Nachwuchssänger qualifizierten sich für die Sendung. Aus ihnen wurden 12 für das Finale ausgewählt:

01. Michael Tschuggnall (eine Nr.-1-Single, ein Nr.-1-Album; nach freiwilligem Abgang von Martin Perkmann ins Finale nachgerückt)
02. Christina Stürmer (mehrere Nr.-1-Singles und -Alben; ein Nr.-1-Album und ein Top-3-Album, mehrere Top-10-Singles in Deutschland, der Schweiz und Südtirol)
03. Boris Uran (1 Top-10-Single, 1 Top-Ten-Album)
04. Anita Ritzl („Niddl“) (1 Top-10-Single)
05. Livia Hubmann
06. Beate Baumgartner (1 Top-70-Single)
07. Andreas Schneider (eine Top-20-Single)
08. Lukas Perman (eine Top-10-Single)
09. Vera Böhnisch (eine Top-10-Single, zwei Top-10-Alben)
10. Thomas Putz
11. Elisa Zsivkovits
12. Markus Kuen


Bei der Teilnahme an Starmania gehen die Kandidaten auch vertragliche Verpflichtungen ein. So müssen alle „Starmaniacs“, einschließlich der Vorfinalisten, innerhalb von drei Jahren aus ihren Erlösen im Zusammenhang mit ihrer künstlerischen Tätigkeit (Auftritte, Interviews, Werbeaktivitäten) 30 % Provision an den ORF zahlen, beim Merchandising sogar zwischen 40 und 60 Prozent. Den Teilnehmern ist es ferner nicht erlaubt, anderwertige Platten- oder Werbeverträge abzuschließen.
Weiters haben sich die „Starmaniacs“ an der Teilnahme zu der Starmania-Tournee verpflichtet
(Verdienst je „Starmaniac“: € 500/Gig).

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